Das
heterogene Umfeld des Klinikareals und der ursprüngliche
Charakter des Baukörpers führten zu der Entscheidung, das
Bettenhaus als ästhetischen, in sich ruhenden homogenen
Block erscheinen zu lassen.
Konzept. Alle fünf Fassaden, d.h. auch
die Dachfläche, wird mit steinähnlichen Fassadenplatten
verkleidet. Einzig die holographischen Fensterflächen treten
als spielerisches Element auf. Den
zwei Hauptfassaden, die Ost- und die Westfassade, bleiben
ihre charakteristischen Lichtbänder erhalten. Das Spiel mit
der unregelmäßigen und regelmäßigen Anordnung von holographischen Gläsern in der Ost- und Westfassade lässt
sich auch im Grundriss ablesen. Während sich im Ostteil des
Gebäudes vorwiegend Versorgungsräume, Ärztezimmer und
Aufenthaltsräume befinden, sind im Westteil die
Krankenzimmer in einem regelmäßigen Achsraster angeordnet. Die
Ostfassade wird durch lange, reliefartig eingeschnittene
Fensterbänder mit Tiefenwirkung gegliedert. Durch das sensible, fast skulpturale Spiel erscheint die Ostfassade als eleganter
ruhiger Block mit Farbenspiel in der
Fassadenfläche. An der Westseite wird jedem Zimmerachsmaß
ein Vorfenster vor die
Bestandsfenster gesetzt. Wieder wird holographisches Glas
fassadenbündig eingesetzt.