Im März 2005 werden wir
von der Evangelischen Pfarrgemeinde zu einem Wettbewerb geladen.
Projektkern ist die Sanierung und Umgestaltung des
Kirchenraumes. Der bestehende Anbau kann
abgebrochen und neu errichtet werden. Für die Jugend
sind eigene Nutzungsbereiche vorgesehen. Das Pfarrhaus wird generalsaniert und neu
aufgeteilt. Das Café soll als kirchlich
genutzter Gebäudeteil verwendet werden.
städtebauliches Konzept. Von der Kaiserjägerstraße ausgehend
entwickeln sich im Straßenraum Bodenlinien, die sich bis
zur Christuskirche hin immer mehr verdichten. So wird dem
Besucher bewusst, dass er sich dem sakralen Bau nähert. Die
Achse der Kirche wird durch das Wasserbecken im Vorplatz,
durch den Lichtschlitz in der Apsis und durch das Kreuz im
Garten herausgearbeitet. Der Platzbereich wird mit einem
homogenen durchgehenden Bodenbelag versehen. Durch die
spezifische Textur des Belages wird der Martin-Lutherplatz
betont und als räumliche Einheit erlebt.
Konzept Kirchenraum. Das Cafe mit dem dazugehörigen Foyerbereich dient als
zentrales Eingans- und Verteilerelement. Es wird zum
Treffpunkt des offenen evangelischen Zentrums. Der Musik- und
Versammlungsraum werden im Untergeschoss untergebracht und
nur durch variable Trennwände unterteilt. Die Büros
werden über dem Cafe situiert, so dass es möglich ist
Pausen und Gespräche im darunterliegenden Cafe abzuhalten.
Die Jugendräumlichkeiten werden im bestehenden Pfarrhaus im
Keller untergebracht.