Die Aufgabenstellung war die Errichtung eines Penthauses auf
eine bestehende, funktionierende Baustruktur ohne große
Beeinträchtigung des täglichen Wohn- und Werkstättenablaufs
im Bestandsgebäude.
Konzept. Das neue Dach als Verbindungsglied beider
Bestandskörper überdeckt im nördlichen Teil die Schlafräume,
im südlichen Teil die Wohnräume. Das Äußere
Erscheinungsbild spiegelt diese Funktionen klar nach außen.
Die horizontale Faserzementplattenstruktur für die
Schlafbereiche, die vertikale ost- süd- westseitig
verglaste Holzstruktur für den Wohnbereich. Diese großzügige
Verglasung ermöglicht im Winter die passive Ausnützung der
Sonnenenergie, im Sommer bietet der große Dachvorsprung den
notwendigen Sonnenschutz.
Im Zentrum des Wohnbereiches steht ein gemauerter Ofen,
welcher räumlicher Abschluss der Diele ist, gleichzeitig
aber den Durchblick von dieser in den Wohnbereich ermöglicht.
Die Trennung zwischen Wohn- und Schlafbereich wird durch den
bestehenden Niveausprung erzielt, und zusätzlich durch zwei
Schiebetüren in diesem Bereich räumlich verstärkt. Um
einen möglichst schnellen Bauablauf zu garantieren, sind
die Außenwände des Penthauses aus acht Stück
vorgefertigten Holzrahmenelementen konstruiert.