In der Innsbrucker Altstadt werden wir mit der Aufgabenstellung,
im Erdgeschoss eines in der Gotik erbauten, denkmalgeschützten
Hauses, ein topmodernes Sportgeschäft mit ca. 250 m²
Nutzfläche zu konzipieren, betraut.
Bestand waren zwei eigenständige Geschäftseinheiten
und ein desolater, verbauter Lichthof. Bei dieser Bauaufgabe
wurden wir mit den Schwierigkeiten wie maximale Bauzeit
von drei Monaten, erreichen der behördlichen Genehmigungen
und Vergrößerung der Geschäftsflächen
konfrontiert.
Konzept. Der Kopfbereich des Geschäftes, konzipiert
als Großraumschaufenster mit einem eingeschnittenen
Eingangskanal, welcher gleichzeitig die durchgehende Achse
durch das Geschäft vorgibt. An dieser Achse orientieren
sich die Warenträgerwände, Schautische, Bar, Beleuchtung,
Fußbodenrichtung und Spiegel. Das Konzept der Warenpräsentation
weicht stark von der momentan üblichen Präsentation
in Nischen ab. In unserem Fall wird die Ware an von der
Altbausubstanz losgelösten, freistehenden, mit Farbe
gestalteten und hinterleuchteten Wandelementen präsentiert.
In drei Geschäftsbereichen konnten gotische Gewölbe
freigelegt werden, welche im Kontext mit den Strukturen
ein wohltuendes, spannendes, räumliches Ergebnis erzeugen.
Dies kommt dem Besucher und nicht zuletzt dem Geschäftsbetreiber
sehr entgegen.