Wettbewerbsvorgaben: Gewünscht wird eine Bebauung mit 6800
m2 Nettonutzfläche, welche städtebaulich die bestehende
Baulücke schließt.
Konzept. ist eine geschwungene, einheitliche Form,
welche dem Straßen-Raum um den Kreisverkehr eine ordnende
Fassung gibt und durch das Angleichen der Bauhöhe an die
bestehenden vorherrschenden Gebäudehöhen nicht in
Konkurrenz mit der Umgebung tritt. Durch die homogene straßenseitige
Fassade erreicht man einen fließenden Übergang der B 171
mit dem Fürstenweg in die Blasius-Hueber-Straße.
Durch das Zurückschieben der unteren zwei Ebenen, welche
als Geschäfts- bzw. Büroebenen genutzt werden,
differenziert sich die gesamte Baumasse. Die vier darüber
liegenden Geschosse lösen sich ganz natürlich ab und
kragen leicht über den Straßenraum hinaus.
Die Erschließung erfolgt über den zentralen,
ellipsenartigen Turm, der sich durch das gesamte Gebäude
hindurchschiebt und ebenso statische Funktion übernimmt.
Als gestaltetes Element macht er auf sich aufmerksam und
gibt klar zu erkennen wo der Hauptzugang sitzt. Geschäft, Büro,
Wohnen und Studentenheim werden hier in einem Punkt
zusammengeführt und verteilt. Die hofseitige Fassade ist
aufgelöst, klar strukturiert und besteht aus einem
Wechselspiel von festen und transparenten Elementen.