Das Provinzhaus wird als Verwaltungszentrale von sieben
Provinzen betrieben und soll direkt im Zentrumsgebiet der
Stadt Wels entstehen. Von hier aus wird die Administration
von ca. 1000 Schwestern und 3000 bis 4000 Mitarbeitern
koordiniert sowie die Ordensaufgaben im lokalen Kontext
wahrgenommen.
Konzept.
Das Gebäude wird als geschlossener Kubus im nördlichen Teil
des Grundstückes situiert, um den bestehenden Obstgarten für
die Kreuzschwestern und den angrenzenden Kindergarten zu
erhalten. Der Zugang zum Gebäude erfolgt über eine
Schichtung aufeinander folgender „Filterzonen“ (Mauer,
Parken, Baumallee, Kiesgarten). Der Außenbereich setzt sich
im Inneren des Hauses als großzügiger, seitlich verglaster
und bis ins 1.OG reichender Luftraum fort. In ihm steht als
eigenständiges Bauwerk die Kapelle. Die einzelnen Funktionen
des Provinzhauses sind streng geteilt in öffentliche,
halböffentliche und private Zonen. So findet man im
Erdgeschoß die Büro- und Verwaltungseinheit sowie drei
Aussprachezimmer. Über den zentral gelegenen, vertikalen
Erschließungskern gelangt man in das erste Obergeschoß, wo
sich der Wohnbereich für die Schwestern und Hausgäste
befindet. Neben einer Bibliothek, der Küche und dem Essraum
sowie einem großen Arbeitszimmer, befindet sich dort auch
eine großzügige Terrasse als Erweiterung des Wohnzimmers und
der Bibliothek. Im obersten Geschoß ist der private Bereich
untergebracht. 15 Zimmer für die Schwestern und weitere 5
Zimmer für Gäste gruppieren sich um den Erschließungskern
und eine grüne Oase, die als kleiner, ruhiger
Aufenthaltsbereich konzipiert ist.