Das
historische Gebäude „Hotel Munde“, das sich seit 1616
im Besitz der Familie Härting befindet, wird durch zeitgemäße
Maßnahmen sowohl funktionell als auch in gestalterischer
Hinsicht hin verbessert.
Konzept.Der
seit Mitte der 20er Jahre bestehende angebaute massive
Eingangsbereich wird abgerissen und durch einen neuen,
zeitgemäßen und offenen Anbau ersetzt. Durch die
Transparenz, die der neue Anbau aufweist, werden die ursprünglichen
Gebäudekonturen wieder sichtbar. Um den Eingangsbereich,
den Foyerbereich, die Rezeption und auch das Cafe größer
und offener gestalten zu können, wird die Fassade weiter
nach außen geschoben. Ein Bügel, der sowohl Wand als auch
Dach darstellt, fasst die Glasfassade ein. Das Dach berührt
den Altbestand nur in Form eines schmalen Glasschlitzes,
wodurch Licht von oben weiter in den Innenraum transportiert
werden kann. Die Holzfassade, die sich von der Südseite bis ans Ende der Ostseite
erstreckt, verstärkt zusätzlich die Dynamik, die vom
Bügel hervorgerufen wird.
Der
bestehende Abgang zum Club an der Ostseite wird in das
Gestaltungskonzept miteingebunden und erhält
dementsprechend eine räumliche und gestalterische
Aufwertung.