Ende des Jahres 2005 werden wir von der Gemeinde Sölden zu
einem Wettbewerb geladen. Die Aufgabe ist es, das bestehende
Gemeindehaus samt Apotheke, Schischulbüro und Wohnungen zu
erweitern und umzubauen. Städtebauliches Konzept.Für die
Erweiterung des bestehenden Gemeindegebäudes schlagen
wir den Anbau eines neuen Baukörpers vor, der sich im
Norden ruhig an die bestehende Bausubstanz anlehnt und sich
nach Westen zum Ort hin öffnet. Durch den neuen
Hauptzugang für das Gemeindeamt wird die interne Erschließung
des Gebäudes im Bestandstreppenhaus entflochten und ist
daher hauptsächlich den Bewohnern der darüber liegenden
Wohnungen vorbehalten.
DasGemeindeamt. Direkt am Eingang
zum Gemeindeamt befindet sich das Büro der Ortspolizei,
welches sowohl vom Gemeindeamt aus als auch extern zugänglich
ist. Das Gemeindeamt erhält einen großzügigen Eingangs-,
bzw. Foyerbereich, der durch die Öffnung der bestehenden
Westfassade zum neu geschaffenen Platz hin den Kontakt zum
Außenraum ermöglicht.
Im Zubau befinden sich das stark
frequentierte Meldeamt und das Bauamt. Im Zentrum sind ein
Besprechungsraum und die Sanitäranlagen angeordnet. Die
Raumaufteilung an der Südseite stellt eine mögliche Variante
dar. Generell ist durch die Orientierung dieser Räume an den
Fensterachsen auch eine andere gewünschte Anordnung leicht
zu verwirklichen.